Von Gott verlassen?

      Von Gott verlassen?

      Wie vieleicht daran erkennbar ist das ich, da ich ja leider der einzige bin der hier postet, gar nichts mehr schreibe, ist bei mir zur Zeit so einiges in Argen, um nicht zu sagen, das einzige Licht das ich grade am Ende vom Tunnel sehe ist ein brennender Zug.
      Ich will euch nicht damit langweilen wie schlecht es mir gerade geht, wer möchte kann meine Gebetsanliegen durchlesen, da hat sich nicht viel geändert, ich will die Frage aufwerfen was wir tun wenn es so richtig Finster wird, was tun wir wenn die ganzen frommen Aufmunterungssprüche schon gesagt und wirkungslos verpufft sind, wenn alle Gebete sich in Rauch aufzulösen scheinen und es keine Aussicht auf irgendeine Besserung zu geben scheint, also was tun wir Christen wenn nicht nur bissel Kokelt sondern das ganze Leben sich in Asche verwandelt?
      Klar stehen in der Bibel jede Menge Aufmunternde Worte, aber die hat man alle schon gehört und sie haben nicht geholfen, wenn wir Pech haben kommen sogar noch einige Besonderst fromme Geschwister und sagen uns, dass wenn alles nix hilf, die Schuld wohl bei uns liegt.... sowas ist natürlich ungemein hilfreich. Oder man ist sowieso schon allein weil man alle Geschwister überfordert hat, oder sich selbst ein geigelt hat weil man einfach keine Hilfreichen Ratschläge und wohlmeinendes Nachfragen mehr ertragen kann.
      Was tun wir, verfallen wir in Depression und Verzweiflung? Das kann passieren, und es ist keine Schande, wenn es so ist sucht euch Hilfe, es ist keine Schande. Aber alles in allem haben wir Christen etwas, das den anderen Menschen fehlt, selbst wenn alle Menschen weg sind, haben wir noch einen Freund der da ist, der uns versteht, der uns nicht fallen oder alleine lässt, wir haben Jesus. Und wer jetzt sagt" wie kann der mich verstehen, niemanden geht es so schlecht wie mir" Der lese sich nochmal die Passion durch, Jesus alleine im Garten, kniend , flehend das alles vorbeigehen möge, so verängstigt und verzweifelt das er Blut geschwitzt hat, und doch wissend das er dem was kommt nur entgehen könnte wenn er uns alle in Stich lassen würde, glaubt mir, niemandem von uns kann es je so schlecht gehen wie Jesus in diesem Moment. Blut schwitzen geht übrigens wirklich HIER zu lesen.
      Jesu sagt uns nicht, vielen Predigern die ich gehört habe zu trotz, das es am Ende alles gut wird, das sich unser Leben zum Besseren wenden wird wenn wir nur weiter fleißig beten, er sagt uns nur das er immer bei uns sein wird, das er uns nie alleine lässt, und solange Jesus da ist, ist auch noch Hoffnung da Wir haben zwar nicht das Versprechen das alles gut wird, aber das Versprechen das Gott uns liebt, und das lässt uns hoffen. Wir haben nicht das Versprechen das alles wieder ins Lot kommt, aber wir haben den Heiligen Geist als Tröster. Vielleicht haben uns alle Geschwister und Freunde verlassen ( oder wir sie ) aber wir werden nie allein sein. Vieleicht schwankt unser Glaube sogar, aber Gott hört nicht auf an uns zu Glauben.
      Ich spreche hier jetzt aus eigener Erfahrung, auch wenn es ganz dick kommt, hört nicht auf zu beten, und wenn ihr nur verzweifelt das Vater unser betet, hört nicht auf, und lest weiter in der Bibel, und wenn euch Hilfe angeboten wird, nehmt sie an. Dann kann euch die Verzweiflung nicht völlig überrennen, weil ihr nicht alleine steht, und auch wenn es in absehbarer Zeit nicht besser werden sollte, stirbt eure Hoffnung nicht. Vergesst nie das Gott uns Menschen liebt, gerade auch dann wenn wir zerbrochenen Herzens und verzweifelt sind, und bei all dem Mist den ihr euch vieleicht schon anhören musstet vergesst nicht. " Christen können enttäuschen, Christus nicht" . Ich hoffe das ich dem einen oder anderen mit dem Text helfen konnte, auch wenn er nicht gerade so Hoffnungsvoll klingt, aber Friede, Freude, Eierkuchen habe ich noch nie gepredigt.
      Christentum und Jesus sind nicht mein Hobby, sondern meine Lebensaufgabe