Christ oder Nichtchrist, das ist hier die Frage

      Christ oder Nichtchrist, das ist hier die Frage

      Durch einen aktuellen Vorfall in meinem Umfeld wurde mir wieder einmal vor Augen geführt das nicht jeder der behauptet Christ zu sein, es auch ist, zumindest nicht soweit ich das sehen kann. Immer wieder sehen wir das, selbst in freien Gemeinden, Sonntagschristen oder Namenschristen unterwegs sind, die nur in die Gemeinde gehen weil sie das eben gewohnt sind und weil es sich so gehört, die aber sobald man sie etwas fordert schnell an ihre Grenzen kommen, allerdings sind das nicht diejenigen die mir Sorgen machen, Namenschristen sind eher diejenigen denen man mit besonders viel Liebe begegnen sollte, und natürlich sollte man für sie beten, denn oft fehlt nur ein einziges Erlebnis zur wirklichen Bekehrung.

      Ich rede hier von Menschen die vorgeben Christ zu sein, und auch oberflächlich alles tun um den Eindruck zu verstärken, sie sind immer mit dabei, sind freundlich arbeiten mit, aber in ihrem inneren sind sie nur auf ihren Vorteil bedacht und nutzen ohne Skrupel andere für ihre Zwecke aus. Sie wissen genau das Christen hilfsbereit sind und da wir untereinander offen sind kennen sie auch unsere Schwächen, und nutzen diese zu ihrem Vorteil. Ich weiß Das Jesus für all unsere Schuld gestorben ist, aber ich denken doch das diese Menschen, wenn sie glauben so leben zu dürfen und alles abends mit einem " vergib mir Herr " erledigen können, am Ende ein böses Erwachen haben werden.

      Versteht mich nicht falsch, ich will jetzt kein Misstrauen gegen eure Geschwister sähen, aber seit etwas achtsam, im allgemeinen sind solche Menschen doch recht schnell zu erkennen, und ich persönlich habe die Erfahrung gemacht das ich sie schon beim ersten Zusammentreffen erkenne, ich könnte jetzt erzählen ich hätte die Gabe der Geisterunterscheidung, aber ich bin mir da nicht so sicher, ich denke eher das der Heilige Geist der in jedem von uns wohnt sich selbst in anderen erkennt, und eben auch wenn es nicht der Fall ist, und uns warnt. Also wie soll man das jetzt genau angehen.... schwierige Frage. Ich denke das Beste ist es einfach etwas achtsam zu sein, wenn ihr jemanden kennenlernt und habt ein komisches Gefühl, dann wartet erstmal ab bevor ihr eure ganze Lebensgeschichte preisgebt, schaut wie er sich verhält und vor allem, wie er über andere redet, oft werdet ihr auch von Mitgeschwister eine leicht Warnung bekommen, vor allem wenn die Person schon länger in der Gemeinde ist.

      Ich weiß ich sage immer wir sollen keine Masken tragen, und offen zueinander sein, und das meine ich auch so, aber ich denke niemand wird erwarten das ihr beim ersten oder zweiten Treffen alles von euch Preisgebt, und noch weniger das ihr so früh von euren Schwächen und Problemen erzählt ( Seelsorger und Fürbitter sind hier die Ausnahme, aber die sind ja von der Gemeinde ausgewählt und als vertrauenswürdig befunden worden, also haben sie sich das Vertrauen schon verdient ) für so etwas braucht es Vertrauen und wirkliche Nähe, und die muss wachsen, wenn jemand gleich zu anfang alles wissen will und ab besten alles über euch wissen will, inklusive aller Probleme die ihr habt und wo er "helfen" kann, dann seid erstmal vorsichtig, die meisten werden verstehen wenn ihr sagt das es dafür noch zu früh ist.
      Christentum und Jesus sind nicht mein Hobby, sondern meine Lebensaufgabe