Liebe zu Ungläubigen

      Liebe zu Ungläubigen

      Vorneweg, hier soll es nicht um die Nächstenliebe gehen, sondern um die Liebe zwischen Mann und Frau. Es kommt immer wieder vor das Christen in einer Liebesbeziehung zu Ungläubigen sind, und wie es eigentlich zu erwarten ist, verursachen solche Beziehungen eine Menge Probleme, Ärger und auch Schmerz auf beiden Seiten, aber was sagt das Wort Gottes zu diesem Thema, darüber gibt es erstaunlicherweise immer wieder Streit, obwohl es eigentlich sehr deutlich zu lesen ist.
      Es gibt insgesamt vier verschiedene Möglichkeiten der Liebesbeziehung zu Ungläubigen, das wäre zum ersten, der/die Christ/in verliebt sich in einen Ungläubigen Menschen und beginnt eine Beziehung, zweitens kann dann der/die Christ/in die Ungläubige Person Heiraten, drittens kann es passieren das sich bei einem Pärchen der eine Partner bekehrt, der andere aber nicht oder im vierten und Letzten Teil, ein Ehepartner bekehrt sich zum Glauben und der andere nicht, ich differenziere hier ganz klar zwischen Paar und Ehepaar, weil das auch im Wort und vor Gott einen Unterschied macht, und leider muss ich sagen, das nur in einer der vier Möglichkeiten die Beziehung vom Wort her in Ordnung geht, was für mich heisst, nur in einem der Fälle wird Gott diese Beziehung segnen.
      Beginnen wir mit dem ersten Fall, wir als Christen verlieben uns in eine Ungläubige Person, und beginnen eine Beziehung, in diesem Fall handeln wir klar gegen das Wort das im 2 Kor. 6,14 klar sagt, das wir nicht im selben Joch wie Ungläubige sein sollen, und das wäre bei einer solchen Beziehung nun mal der Fall. Auch das Argument, man könne den Partner im Laufe der Zeit zum Glauben führen ist reiner Blödsinn, es klappt nur in den seltensten Fällen, meistens bewirken Anstrengungen in dieser Richtung das genaue Gegenteil oder noch schlimmer, der Partner täuscht, um des lieben Friedens willen, eine Bekehrung vor. Kurz gesagt, ein Christ sollte eine solche Beziehung von vorneherein ausschließen, sollte die Beziehung von Gott gewollt sein, wird sich der andere bekehren aber erst dann kann man eine Beziehung mit dieser Person eingehen. Ich weiß das, dass harte Worte sind, aber sie sind wahr, macht euch auch klar was ihr damit aussagt wen ihr, trotz der Tatsache das ihr wisst das es nicht gut ist, eine Beziehung eingeht, ihr stellt eure Beziehung, euer persönliches Gefühl, über Jesus und euren Gehorsam ihm gegenüber, könnt ihr dann wirklich Segen erwarten? Eine Solche Beziehung wird für beide Partner schmerzhaft und verletzend werden, und früher oder später wird ein Partner Kompromisse machen müssen, die er nicht eingehen will, ich denke da z.B. an Sex.
      Den zweiten Fall brauche ich eigentlich gar nicht erst zu erläutern, wenn die Beziehung schon falsch ist, wird die Hochzeit das Ganze nicht besser machen, im Gegenteil, alles wird schlimmer, denn der Christ bindet sich vor Gott, an einen Menschen der Gott nicht kennt. Stellt mit diesem handeln seine Beziehung klar über Gott, aus welchem Grund auch immer. Gott wird eine solche Beziehung nicht segnen und auch nie wünschen, selbst wenn der Christ noch so sehr überzeugt ist der/die andere der/die Richtige ist. Und selbstverständlich gilt was die Bekehrung des Partners an geht dasselbe wie im Fall vorher, eigentlich wird es noch schlimmer, weil man dem Partner ja schon klar gezeigt hat das er einem wichtiger ist als Gott.
      Kommen wir zu dritten Fall, ein Teil eines Pärchens bekehrt sich, was tun. Im günstigsten Fall kann es passieren das der Partner sich kurz nach dem anderen Bekehrt ( in der Regel bekehrt sich der Mann nach der Frau, das ist kein muss, aber oft der Fall, Männer brauchen meistens etwas länger ), ich sage also nicht das man die Beziehung sofort beenden sollte, allerdings sollte man einen klaren Einschnitt machen, und dem Partner klarmachen das man sich ab jetzt verändert hat und das, dass auch Auswirkungen auf die Beziehung haben wird, wie etwa, kein Sex mehr, gottesfürchtiges Leben etc., und man sollte auch klar machen, warum man sich für Jesus entschieden hat. Eigentlich kann man sich an der Reaktion des Partners ( innerhalb einiger Tage, zunächst werden die meisten mit Unverständnis und Ablehnung reagieren, aber innerhalb der nächsten Zeit wird sich herauskristallisieren was Sache ist ) Versucht der Partner das Ganze zu unterbinden, steht dem ganzen ablehnend gegenüber, stell einen gar vor die Wahl, ich oder Gott, muss man sich entscheiden und entweder Gott oder dem Partner folgen. Indossiert es den Partner nicht und er lässt einfach alles weiterlaufen als ob nix wäre, und geht halt in Glaubenssachen Kompromisse ein, würde ich denken das es wie im ersten Fall auf Dauer zum Scheitern verurteilt ist. Manchmal kommt es auch vor das der Partner interessiert ist, und mehr wissen will, die Gemeinde, den Glauben prüfen will, in so einem Fall besteht die begründete Hoffnung das auch hier eine Bekehrung kurz bevorsteht.
      ,Kommen wir zum letzten Fall, ein Teil eines Ehepaares bekehrt sich, der andere nicht, in diesem Fall sagt uns .Kor 7 10 bis 16 ganz klar was zu tun ist, die Entscheidung ob die Ehe weiterhin Bestand hat liegt beim Ungläubigen Partner, will dieser die Beziehung nicht weiterführen unter den geänderten Vorzeichen, denn die Bekehrung eines Partner wird die Beziehung sicher verändern, ist eine Scheidung nach Paulus in Ordnung. Will der ungläubige Part aber, trotz der geänderten Vorzeichen, die Beziehung weiterführen, bleibt sie bestehen und wird auch von Gott gesegnet, in einem solchen Fall wird laut Paulus, der Ungläubige Partner sogar durch den Gläubigen geheiligt, der Gläubige sollte also in einem solchen Fall fleißig für seinen Partner beten, auf Gott vertrauen, und ihm Christsein vorleben. Was man nicht tun sollte, das gilt im übrigen auch für die anderen drei Fälle, ist den Partner mit Traktaten, Bibelsprüchen, Einladungen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen zu Bombardieren, das wird eher abschreckend wirken, und die Beziehung belasten, das Vorleben alleine, und das Gebet werden den Partner zu Gott ziehen.
      Christentum und Jesus sind nicht mein Hobby, sondern meine Lebensaufgabe