Pass auf was du sagst!

      Pass auf was du sagst!

      In Jakobus 3, 1-12 können wir folgendes lesen:
      "Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden!
      Denn wir alle straucheln oft. Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln.
      Wenn wir aber den Pferden die Zäume in die Mäuler legen, damit sie uns gehorchen, lenken wir auch ihren ganzen Leib.
      Siehe, auch die Schiffe, die so groß und von heftigen Winden getrieben sind, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin das Trachten des Steuermanns will.
      So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, welch kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an!
      Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern, als diejenige, die den ganzen Leib befleckt und den Lauf des Daseins entzündet und von der Hölle entzündet wird.
      Denn jede Art, sowohl der wilden Tiere als auch der Vögel, sowohl der kriechenden als auch der Seetiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Art;
      die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen; sie ist ein unstetes Übel, voll tödlichen Giftes.
      Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind.
      Aus demselben Mund geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein!
      Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bittere hervor?
      Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen oder ein Weinstock Feigen? Auch kann Salziges nicht süßes Wasser hervorbringen. "

      Überhaupt wird in der Bibel viel über unser reden geredet so sagt Jesus zum Beispiel:
      "Begreift ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird?
      Was aber aus dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen.
      Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen;
      diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen, aber mit ungewaschenen Händen zu essen, verunreinigt den Menschen nicht. "

      Und es ist wirklich so, das Werkzeug mit dem wir Menschen am meisten Unheil anrichten können ist unser Mund, natürlich führt der Mensch selten das Unheil aus, aber er verursacht es. Viele werden jetzt sagen, es ist nicht der Mund sondern, es sind die Gedanken und Ideen die das Unheil verursachen, aber genau hier kommt das so wichtige im Zaum halten ins Spiel, jeder von uns hat ab und an schlechte Gedanken, sei es nun das man jemanden nicht ausstehen kann und ihn sonst wohin wünscht, sei es das man sich überlegt wie man jemandem etwas wegnehmen oder ihn übervorteilen kann oder sonst ein schlechter Gedanke. Wir wissen natürlich das es ein schlechter Gedanke ist wenn er aufkommt, das dieser Gedanke zu Streit oder schlimmeren führen kann, und genau hier muss die Kontrolle greifen, denn solange der Gedanke nicht ausgesprochen ist schadet er niemanden, erst wenn er ausgesprochen wird kann er sein Unheil entfalten, deswegen ist es wichtig die Zunge unter Kontrolle zu halten.

      Es ist natürlich nicht leicht, und ich will nicht behaupten das ich es immer schaffe, es ist ja auch viel einfacher mitzumachen wenn andere lästern oder Gerüchte erzählen, viel einfacher einfach der Wut freien Lauf zu lassen und dem anderen ganz genau zu sagen was man von ihm hält, aber es ist zumal meistens falsch, leider passiert es auch mir immer mal wieder das der Mund schneller arbeitet als das Hirn und ich erst zu spät merke was ich gerade gesagt habe, aber ich arbeite daran. Wichtig ist das wir hier nicht aufgeben, und vieleicht etwas bedachter werden mit dem was wir sagen, und lieber etwas seltener, dafür aber besser reden, die Welt und auch unsere Gemeinden wären mit Sicherheit viel schönere Orte, wenn wir das alle immer beherzigen würden.

      Bleibt noch die Frage, was mache ich mit dem bösen Gedanken, wenn ich ihn nicht ausspreche, denn nur weil ich ihn nicht ausspreche verschwindet er ja meistens nicht, manchmal ist es wirklich nur ein Anflug und 5 Minuten später wieder verschwunden, aber was wenn nicht? Eigentlich sollte die Antwort auf diese Frage jedem Christen sofort kommen, wir gehen damit zu Jesus, er weiß es ja ohnehin schon, wir bekennen unseren bösen Gedanken, und was noch wichtiger ist, dessen Ursache, also die Eifersucht, die Wut oder den Schmerz, und geben ihn an Jesus ab, denn dort kann er wirklich keinen Schaden mehr anrichten.
      Christentum und Jesus sind nicht mein Hobby, sondern meine Lebensaufgabe