Der bequeme Weg

      Der bequeme Weg

      Ich erinnere mich an eine Begebenheit, die sich in einem Hauskreis, das ich damals besuchte ereignet hat. Ich fragte einen Bruder im Glauben warum er denn keinen Fisch auf seinem Auto habe, als Antwort gab er, das sein Fahrstil derart unchristlich sei, das er den Fisch lieber wegelassen würde. Im ersten Moment haben natürlich alle darüber gelacht, doch im Nachhinein, ist mir das Lachen vergangen, denn er hatte es ja durchaus ernst gemeint. Da stellt sich die Frage nach den Prioritäten in unserem Leben mit Jesus, dieser Bruder hatte sich hier eindeutig für den Bequemen Weg entschieden, anstatt den unbequemen Weg, der aber ohne Frage der richtige gewesen wäre, zu nehmen. Anstatt an seinem Fahrstil zu arbeiten, so dass er auch im Straßenverkehr ein Zeugnis sein könnte, entblöß er sich, sein Christsein im Straßenverkehr zu verleugnen und seinen schlechten Fahrstil beizubehalten. Ich will jetzt nicht anklagen auf diesen Bruder zeigen, er dient nur als Beispiel, und wenn wir ehrlich darüber Nachdenken werden wir auch in unserem Leben Ereignisse und Dinge erkennen wo wir uns für den Bequemeren Weg entschieden haben, sei es das wir Auf der Arbeit, die Pausen verlängern, weil es alle Kollegen so machen und wir nicht herausstechen wollen, Sei es das wir Sünde in der Gemeinde zulassen weil wir der Konfrontation aus dem Weg gehen wollen, sei es die kleine Notlüge die und vor einem Unangenehmen Gespräch bewahrt oder die Wut über jemanden die wir herunterschlucken weil wir dem klärenden Gespräch aus dem Weg gehen wollen, und so könnte ich noch eine Weile weitermachen, weil wir als Menschen, und Christen sind nun mal Menschen, immer dazu geneigt sind den leichteren Weg zu gehen, auch wenn wir wissen das es der falsche ist.
      Aber jetzt da ich euch darauf hingewiesen habe wird sich euer Leben natürlich schlagartig ändern, und ihr werdet immer den richtigen Weg wählen.... Nein werdet ihr wahrscheinlich nicht, genauso wenig wie ich. Ich möchte euch und auch mich nur dazu ermutigen vielleicht den einen oder anderen bequemen Weg zu streichen, und stattdessen das richtige zu tun, denn im Endeffekt wird das Richtige auch für uns besser sein, es mag ein schwierigerer sein diese Wege zu gehen, aber es ist auch befriedigender, außerdem bleibt unser gewissen ruhiger, denn seien wir ehrlich, wir wissen genau wann wir den falschen Weg gewählt haben.
      Blicken wir auch hier auf unseren Herrn Jesus, der zu unserem Glück, auch den schweren Weg zum Kreuz gewählt hat und der auch sonst in den Evangelien immer den richtigen Weg nahm, auch wenn er unangenehm war.
      Christentum und Jesus sind nicht mein Hobby, sondern meine Lebensaufgabe